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Zwänge - Alles zum Thema Zwangsstörungen

 

Zwänge Zwänge - quälende Ungewissheit zwingt zu wiederholten Kontrollen.

Zwänge bzw. Zwangsstörungen, ehemals Zwangsneurosen genannt, sind eine immense Belastung für Betroffene. In dem Kapitel F der ICD 10 findet sich die Beschreibung der Störung unter der Ziffer F 42. Unterscheiden kann man dabei Zwangsgedanken und Zwangshandlungen.

Typische Zwangshandlungen sind Zwänge z. B. das Verschlossensein der Tür beim Verlassen der Wohung wiederholt aus Unsicherheit prüfen zu müssen. Weitere Zwänge sind z.B. Waschzwänge oder gedankliche Zwänge.

In der kognitiven Verhaltenstherapie ist die Behandlung durch eine sogenannte Exposition mit Reaktionsverhinderung gekennzeichnet. Dabei wird angenommen, dass das zentrale Problem der Zwangserkrankung Angst oder Unsicherheit ist. Zur inneren Beruhigung folgen dann Zwangshandlungen oder -gedanken. Da der Kern die Angst bildet wird eine klassiche Methode der Verhaltesntherapie, nämlich die Konfronation mit der Angstauslösenden Situation und der aufkommenden Angst angewandt. Dies soll dann von der betroffenen Person ausgehalten werden und gleichzeitg sollen die üblichen beruhigenden Handlungen unterlassen werden. Die Erfolge bei dieser Behandling werden als relativ gut eingeschätzt. Diese Behandlungsmethode erfordert von den Betroffenen allerdings auch hohen persönlichen Einsatz.